Inlinehockey Damen-Europameisterschaft 2025 

Die Damen-Europameisterschaft 2025 im Inlinehockey markierte einen wichtigen Meilenstein für den österreichischen Damen-Nationalteam-Sport. Beim erst zweiten internationalen Auftritt überhaupt – nach dem WM-Debüt 2024 – zeigte das junge rot-weiß-rote Team in Cittadella (Italien) eine starke Entwicklung und belegte mit einem klaren 8:0-Erfolg gegen Belgien im Platzierungsspiel einen respektablen 7. Endrang.

Auch wenn das erklärte Ziel einer Top-6-Platzierung knapp verfehlt wurde, unterstrich die Mannschaft eindrucksvoll, dass die Richtung stimmt. Trotz einzelner Rückschläge überzeugte Österreich mit großer Moral, Kampfgeist und starkem Teamzusammenhalt. Besonders der Punktgewinn gegen Deutschland sowie phasenweise sehr gute Leistungen gegen Top-Nationen wie Frankreich und Spanien – beide spätere Finalistinnen – zeigten das vorhandene Potenzial dieses Teams.

Teamchefin Theresa Hornich zog ein positives Fazit und betonte die klare Weiterentwicklung gegenüber dem Vorjahr, die gewachsene Kadertiefe und das insgesamt hohe spielerische Niveau. Mit mehr Konstanz und besserer Chancenauswertung sieht sie für die Zukunft noch deutliches Entwicklungspotenzial.

Einen wichtigen Beitrag zum EM-Auftritt leisteten auch die Spielerinnen der Tigers Stegersbach, für die die Teilnahme an der ersten Damen-Europameisterschaft ein ganz besonderes Erlebnis darstellte. Sich mit den besten Teams Europas zu messen, war nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein bedeutender sportlicher Meilenstein. Mit Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Teamgeist trugen sie zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei, die im deutlichen Sieg gegen Belgien ihren sportlichen Höhepunkt fand.

Besonders hervorzuheben ist Bianca Böckl, die sich als Topscorerin von Team Austria auszeichnen konnte.  

Den Europameistertitel sicherte sich Spanien mit einem 4:0-Finalsieg gegen Frankreich. Für Österreich bleibt die Erkenntnis, dass eine starke Basis gelegt wurde und der Weg nach oben klar erkennbar ist.